Dienstag, 11. August
Geschrieben von philipp_mausshardt am 11. August 2009 | Abgelegt unter Unterwegs
„Schreibt Dresden drauf, bei Auschwitz erschrickt doch jeder“. Das riet uns der stellvertretende Solo-Pauker der Vogtland Philharmoniker heute Morgen in Reichenbach/Sachsen. Und tatsächlich: Als nach zwei Stunden endlich das erste Auto anhielt, ließ der Fahrer nur die Scheibe herunter und sagte: „Ich bin erschrocken, als ich das Schild las“. Dann fuhr er weiter ohne uns. Irgendwann am Nachmittag haben wir dann tatsächlich das Pappschild eingepackt, als gar nichts mehr ging und wir schon ein paar Kilometer mit dem Zug aus dem Stadtgebiet von Zwickau hinausgefahren wearen. Und siehe da: Plötzlich wurden wir mitgenommen. Immerhin 114 Kilometer haben wir heute geschafft, nun sind wir kurz vor Dresden in dem schönen Städtchen Freiberg. Morgen früh findet vor dem Amtsgericht Dresden der Prozess gegen mehrere Neonazis statt, die einen Kollegen von uns, den Fotografen Stanislav Krupar brutal zusammen geschlagen haben. Da wir gerade hier sind, werden wir mal kurz im Gerichtssaal vorbeischauen.
(Die Reportage zum Blog erscheint in einer der nächsten Ausgaben des
“Playboy”-Magazins)
1 Kommentar »












am 11. August 2009 um 21:22 1.Johan schrieb …
Ein Mantafahrer nimmt eine Nonne mit, die per Anhalter fährt.
Die Nonne steigt ein und meint verwundert:
„Mein Sohn, es überrascht mich, dass ausgerechnet du mich mitnimmst!“
Der Mantafahrer lässig:
„Kein Problem eh, Batmans Freunde sind doch auch meine Freunde, ey!“
Also falls es mit dem Schild weiter so schlecht klappt, versucht es doch mal mit einem Nonnenkostüm…
Liebe Grüße!
Johan